Erinnerungsseite
Benny Bohn

Danke

Nach dem großen Verlust meines Sohnes und der tiefen unendlichen Trauer, die mich wohl ein Leben lang begleiten wird, möchte ich wieder in ein Leben zurückfinden, wohl in ein völlig Neues und wahrscheinlich auch stolpernd. Es war und ist eine sehr schwierige Zeit für mich und meine Familie. Nichts ist mehr so, wie es war und es wird auch nie wieder so werden. Wir haben in den letzten 6 Monaten eine große Flut von Mitgefühl und Hilfe erfahren dürfen. Dafür danken wir sehr.

 

Ich denke, dass in der heutigen Zeit so vieles als selbstverständlich hingenommen wird. Nichts ist selbstverständlich, nicht die Arbeit und ein freundliches Miteinander, nicht die eigene Gesundheit und auch nicht das Leben des Kindes.

 

An dieser Stelle möchte ich mich besonders bei meiner Familie bedanken, für ihr Verständnis, für die Geduld und für ihre Hilfe. Außerdem danke ich allen, die sich getraut haben mir die Hand zu reichen, mich zu trösten, all die Freunde, die mich aufgefangen haben, die einfach für mich da waren und sind. Marco, danke für die Erinnerungsseite. Besonders möchte ich aber auch all denen danken, die an Benny denken, die ihn nicht vergessen. Vor allem möchte ich auch den Fußballern der SG Glienick danken, die u.a. im Juli 2013 bei größter Hitze ein Benefizspiel gegen den BFC organisiert haben und damit den kleinen Finn unterstützt haben und die auch am 07.06.2014 das 1. Benny-Bohn-Gedenkturnier organisiert, bestritten und gewonnen haben. Auch möchte ich meinen Ärzten und meinem Therapeuten danken, die versuchen, mir diese Zeit erträglicher zu machen. Ich danke auch von Herzen für den regelmäßigen Beistand per E-Mail. Vielen Dank.

 

Meinem Arbeitgeber, meinen Führungskräften, meinen Kollegen und Kolleginnen, aber auch meiner Krankenkasse, der Personalabteilung und der Sozialarbeiterin gilt ein besonderer Dank für das Verständnis, für die Hilfe und für die Chance einen möglichen neuen Weg zu finden. Ich möchte alles mir Mögliche tun, um diese Chance wahrzunehmen und das mir entgegengebrachte Vertrauen nicht zu enttäuschen. Nach den ersten paar Wochen muss ich feststellen- es ist ein schwerer Weg. Ich werde aber versuchen, die schlechten Tage mit den guten Tagen auszugleichen.

 

Mein allergrößter Dank geht aber an meinen Sohn, für die schönen Jahre, die wir verbringen durften, für dein Lachen, das ich so vermisse, für deine liebenswerte ruhige, geduldige Art, die mir so fehlt.

 

Benny, ich werde dich immer lieben. Danke, dass es dich gibt- du bist immer bei mir.

 

Christina Bohn 08.12.2013